17.09.17 / "Aktion für eine attraktive Kulturmeile"

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LoB
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17.09.17 / "Aktion für eine attraktive Kulturmeile"

Beitragvon LoB » Mo 4. Sep 2017, 20:48

Könnte Interessant sein diese "Veranstaltung" zu dokumentieren...

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 07b65.html
Spoiler:
Kontroverse um Aktion des Vereins „Aufbruch Stuttgart“
CDU kritisiert Missbrauch des Demonstrationsrechts
Von Thomas Braun 22. August 2017 - 14:58 Uhr
Ist die für den 17. September vom Verein Aufbruch Stuttgart geplante Aktion für eine attraktive Kulturmeile ein Event oder eine Demonstration? Der Chef der CDU-Ratsfraktion, Alexander Kotz, wirft der Bürgerinitiative vor, Kosten sparen zu wollen. Was sagen die Organisatoren und die Stadt?
Hintergrund der Kritik: Unter dem Motto „Eine Stadt in Bewegung“ wollen Backes und seine Mitstreiter zusammen mit interessierten Bürgern an jenem Sonntag zwischen dem Wilhelmsplatz und den Staatstheatern „flanieren“. Unterbrochen werden soll der Marsch durch verschiedene kulturelle Darbietungen. Höhepunkt ist ein Hochseilakt von Mitgliedern der Artistenfamilie Traber, die die Konrad-Adenauer-Straße zwischen Oper und Staatsgalerie auf einem Seil überqueren und dabei ein Transparent enthüllen wollen. Für die Aktion wird ein Teil der Hauptstätter Straße und die Konrad-Adenauer-Straße für circa drei Stunden komplett gesperrt.
Vereinschef Backes und Stadt sehen Aktion im Einklang mit dem Demonstrationsrecht
Ursprünglich hatte Aufbruch Stuttgart ein Kulturfrühstück mitten in der Verkehrsschneise geplant. Die Veranstaltung wurde aber aus Kostengründen abgesagt. Bis zu 100 000 Euro hätten die Veranstalter nach Backes’ Angaben berappen müssen – für die erst im vergangenen Jahr aus der Taufe gehobene Bürgerinitiative, die sich für ein attraktives und verkehrsberuhigtes Kulturviertel stark macht, zu viel. Als alternative Idee wurde dann der Marsch auf die Oper geboren, nachdem die Stadt den Organisatoren signalisiert hatte, dass der Plan mit dem Versammlungsrecht in Einklang stehe. CDU-Mann Kotz sieht in der Veranstaltung dagegen „ein Fest mit Straßensperrung, aber keine Demo“. Er verweist darauf, dass im Flyer zu der Aktion das Wort Demonstration nicht auftauche: „Dann muss man aber auch dazu stehen und sich nicht aus Kostengründen hinter dem Demonstrationsrecht verstecken.“
Der Vereinsvorsitzende Backes hatte dies damit begründet, der Begriff habe in Stuttgart keinen guten Klang. Er widerspricht entschieden dem Vorwurf, der Verein missbrauche das Demonstrationsrecht: „Wer so etwas behauptet, setzt sich dem Verdacht aus, unser Anliegen treffen zu wollen.“ Die Veranstaltung habe schließlich ein erklärtes Ziel, nämlich die „Attraktivierung“ der Kulturmeile und die Überwindung der autogerechten Stadt.
Die Stadt wertet die Veranstaltung im Sinne der Veranstalter als Versammlung im Einklang mit dem Demonstrationsrecht. Ein Sprecher sagte, Hintergrund der Veranstaltung sei ein gemeinsames politisches Statement zum Thema Kulturmeile. Dies sei charakteristisch für eine Versammlung und grenze sie von einem reinen Event ab, bei dem die Unterhaltung oder die Gewinnerzielung im Vordergrund stehe. Versammlungen seien im Übrigen gebührenfrei, die Kosten für die Verkehrsabsperrungen in Höhe von rund 3000 Euro trägt die Stadt.
Auch der Vereinschef Wieland Backes betont: „Der Aufbruch ist kein Partyservice, sondern eine Bürgerbewegung.“ Man müsse sich heutzutage originelle Formen einfallen lassen, um sein inhaltliches Anliegen zu transportieren.
Aufbruch Stuttgart sitzt im Rathaus bei Besprechungen mit am Tisch
Dass der Einfluss des noch relativ jungen Vereins auf die Kommunalpolitik groß ist, zeigt auch, dass Mitglieder des Aufbruchs, dem neben Backes vor allem Architekten und Kulturschaffende wie Arno Lederer und die Direktorin des Landesmuseums Württemberg, Cornelia Ewigleben, angehören, mittlerweile bei Besprechungen zum Thema Stadtplanung im Rathaus mit am Tisch sitzen. „Nicht alle Vereine haben dieses Privileg“, sagt Kotz. Über die Aktion auf der Kulturmeile sei im Übrigen in keinem politischen Gremium diskutiert worden.
Hintergrund der Kritik: Unter dem Motto „Eine Stadt in Bewegung“ wollen Backes und seine Mitstreiter zusammen mit interessierten Bürgern an jenem Sonntag zwischen dem Wilhelmsplatz und den Staatstheatern „flanieren“. Unterbrochen werden soll der Marsch durch verschiedene kulturelle Darbietungen. Höhepunkt ist ein Hochseilakt von Mitgliedern der Artistenfamilie Traber, die die Konrad-Adenauer-Straße zwischen Oper und Staatsgalerie auf einem Seil überqueren und dabei ein Transparent enthüllen wollen. Für die Aktion wird ein Teil der Hauptstätter Straße und die Konrad-Adenauer-Straße für circa drei Stunden komplett gesperrt.
Vereinschef Backes und Stadt sehen Aktion im Einklang mit dem Demonstrationsrecht
Ursprünglich hatte Aufbruch Stuttgart ein Kulturfrühstück mitten in der Verkehrsschneise geplant. Die Veranstaltung wurde aber aus Kostengründen abgesagt. Bis zu 100 000 Euro hätten die Veranstalter nach Backes’ Angaben berappen müssen – für die erst im vergangenen Jahr aus der Taufe gehobene Bürgerinitiative, die sich für ein attraktives und verkehrsberuhigtes Kulturviertel stark macht, zu viel. Als alternative Idee wurde dann der Marsch auf die Oper geboren, nachdem die Stadt den Organisatoren signalisiert hatte, dass der Plan mit dem Versammlungsrecht in Einklang stehe. CDU-Mann Kotz sieht in der Veranstaltung dagegen „ein Fest mit Straßensperrung, aber keine Demo“. Er verweist darauf, dass im Flyer zu der Aktion das Wort Demonstration nicht auftauche: „Dann muss man aber auch dazu stehen und sich nicht aus Kostengründen hinter dem Demonstrationsrecht verstecken.“
Der Vereinsvorsitzende Backes hatte dies damit begründet, der Begriff habe in Stuttgart keinen guten Klang. Er widerspricht entschieden dem Vorwurf, der Verein missbrauche das Demonstrationsrecht: „Wer so etwas behauptet, setzt sich dem Verdacht aus, unser Anliegen treffen zu wollen.“ Die Veranstaltung habe schließlich ein erklärtes Ziel, nämlich die „Attraktivierung“ der Kulturmeile und die Überwindung der autogerechten Stadt.
Die Stadt wertet die Veranstaltung im Sinne der Veranstalter als Versammlung im Einklang mit dem Demonstrationsrecht. Ein Sprecher sagte, Hintergrund der Veranstaltung sei ein gemeinsames politisches Statement zum Thema Kulturmeile. Dies sei charakteristisch für eine Versammlung und grenze sie von einem reinen Event ab, bei dem die Unterhaltung oder die Gewinnerzielung im Vordergrund stehe. Versammlungen seien im Übrigen gebührenfrei, die Kosten für die Verkehrsabsperrungen in Höhe von rund 3000 Euro trägt die Stadt.
Auch der Vereinschef Wieland Backes betont: „Der Aufbruch ist kein Partyservice, sondern eine Bürgerbewegung.“ Man müsse sich heutzutage originelle Formen einfallen lassen, um sein inhaltliches Anliegen zu transportieren.
Aufbruch Stuttgart sitzt im Rathaus bei Besprechungen mit am Tisch
Dass der Einfluss des noch relativ jungen Vereins auf die Kommunalpolitik groß ist, zeigt auch, dass Mitglieder des Aufbruchs, dem neben Backes vor allem Architekten und Kulturschaffende wie Arno Lederer und die Direktorin des Landesmuseums Württemberg, Cornelia Ewigleben, angehören, mittlerweile bei Besprechungen zum Thema Stadtplanung im Rathaus mit am Tisch sitzen. „Nicht alle Vereine haben dieses Privileg“, sagt Kotz. Über die Aktion auf der Kulturmeile sei im Übrigen in keinem politischen Gremium diskutiert worden.
"[...]Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein.[...]" (Hans-Joachim Friedrich)

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Re: 17.09.17 / "Aktion für eine attraktive Kulturmeile"

Beitragvon Zwuckelmann » Mi 6. Sep 2017, 07:54

Krass, wie schnell diese Leute Einfluss erlangen. Eine demo, die nicht Demo heisen darf, aber angeblich eine ist... Und die stadt spielt mit.

Das Ansinnen des Vereins mag ja grundsätzlich gut sein, die art und Weise und die eingrsetzten Mittel sind aber ganz entsetzlich!

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Re: 17.09.17 / "Aktion für eine attraktive Kulturmeile"

Beitragvon LoB » Di 12. Sep 2017, 12:16

(BürgerInnenbrief 346):
"Wir sind dabei mit Transparenten, Bannern, Schildern, Buttons, eigener Musik, denn es geht ja um unsere Stadt beim Aufbruch am Sonntag, 17.9. um 10 Uhr am Wilhelmsplatz. Wir sind dabei mit Bannern der Mieterinitiativen, mit Plakaten gegen Abrisswahn und Bürgerverarschung,mit Sprechchören, die laut genug sind: Wessen Stadt? Unsere Stadt! Lebenswert durch den Umstieg 21, denn eine gute Bahn tut allen gut. ... Wir sind dabei am Sonntag mit Pauken und Trompeten und halten die Stadt in Bewegung mit vielen Themen."
"[...]Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein.[...]" (Hans-Joachim Friedrich)

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Re: 17.09.17 / "Aktion für eine attraktive Kulturmeile"

Beitragvon LoB » Di 12. Sep 2017, 12:22

Man beachte zb. Sobek und Stammler
http://www.aufbruch-stuttgart.com/wir-ueber-uns
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Re: 17.09.17 / "Aktion für eine attraktive Kulturmeile"

Beitragvon LoB » Di 12. Sep 2017, 12:22

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 13188.html "...
Marching Band Stuttgart führt dem Demonstrationszug an
Angeführt von der Marching Band geht es am 17. September von 11Uhr an ab dem Wilhelmsplatz nicht nur über Asphalt. Auf Höhe des Landtags soll die B14 mit einem Rollrasen begrünt werden. Mehrere Musseen unterstützen die Aktion mit freiem Eintritt an diesem Tag, wie Ulrike Groos, Direktorin des Kunstmuseums, ankündigte. Das Ballett, die Oper und andere Institutionen beteiligen sich mit Aktionen. Auch die SSB sind im Boot: Bis zu fünf Personen können an diesem Tag mit einer Ein-Personen-Tageskarte den ÖPNV nutzen. ..."
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Re: 17.09.17 / "Aktion für eine attraktive Kulturmeile"

Beitragvon LoB » Di 12. Sep 2017, 12:23

"Oper und Ballett werden jeweils eigene Ideen umsetzen, genauso wie die anderen Anrainer oder nahen Nachbarn der Kulturmeile: Staatsgalerie, Haus der Geschichte, Landesmuseum Württemberg, Kunstmuseum Stuttgart und im Lindenmuseum. Alle vier Direktoren/innen haben jetzt schon beschlossen: Der Eintritt am 17.9. ist ganztägig frei."
http://www.aufbruch-stuttgart.com/
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Re: 17.09.17 / "Aktion für eine attraktive Kulturmeile"

Beitragvon LoB » Do 14. Sep 2017, 17:19

Nach dem Offenen Brief des AB an diesen "Verein" http://www.parkschuetzer.de/blog/880 scheint wohl wieder mal einer der berühmten runden Tische stattzufinden:
Das AB:
"Die Öffentliche Diskussionsveranstaltung mit "Aufbruch Stuttgart" kommt zustande, in diesem Sinne hat Wieland Backes auf den Brief von Eisenhart und Norbert geantwortet. Weiteres folgt."
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Re: 17.09.17 / "Aktion für eine attraktive Kulturmeile"

Beitragvon LoB » So 17. Sep 2017, 23:51

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